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Warum Washington zwei von Chinas drei sanktionierten Ölströmen bricht – und den größten laufen lässt

Global Bridge
Warum Washington zwei von Chinas drei sanktionierten Ölströmen bricht – und den größten laufen lässt

Themen: Geopolitik, Wirtschaft/Finanzen, Krieg&Frieden

Regionen: International, Westasien, China

Chinas drei wichtigen Bezugsströme von Öl unter westlichen Sanktions- und Preisdeckelregimen entwickeln sich laut der Analyse im Sommer 2026 unterschiedlich. Der iranisch-chinesische Neuhandel sei nach der erneuten US-Marineblockade iranischer Häfen stark gedrosselt: Am Terminal Kharg habe es während 25 Tagen kaum Verladungen gegeben. Venezuelas Lieferungen nach China seien ebenfalls eingebrochen, während grosse Mengen nach einer Vereinbarung mit der venezolanischen Übergangsregierung in die USA gingen. Dagegen bleibe Russland Chinas grösster Lieferant fossiler Energie; die chinesischen Anlandungen russischen Seeöls seien im Juli gestiegen. Der Beitrag beschreibt Schattenflotten, Umladungen auf See, verschleierte Zahlungswege und unabhängige Raffinerien in Shandong als Elemente des Handels. Er argumentiert, Washington könne iranische und venezolanische Exportwege physisch kontrollieren, scheue aber weitergehende Massnahmen gegen China wegen Handelsverflechtungen, möglicher Gegensanktionen und Chinas Stellung bei seltenen Erden. Ein im US-Senat verabschiedetes Gesetz für hohe Zölle auf grosse Käufer russischer Energie sei zum Stichtag noch nicht in Kraft.

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