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Warum Zugs Kiesgruben zur Geduldsprobe werden

Zentralplus
Warum Zugs Kiesgruben zur Geduldsprobe werden

Themen: Umwelt, Wirtschaft/Finanzen

Regionen: Schweiz, Zentralschweiz

Die Kibag Kies Neuheim AG beantragt beim Kanton Zug eine Verlängerung um 15 Jahre für die Auffüllung und Rekultivierung einer ehemaligen Kiesgrube im Neutal bei Neuheim. Die seit acht Jahren laufenden Arbeiten sollten ursprünglich insgesamt 17 Jahre dauern, nun rechnet das Unternehmen mit 22 Jahren. Erst 25 bis 30 Prozent der bewilligten Höherschüttung sind umgesetzt; das Projekt befindet sich in der zweiten von fünf Etappen. Als Gründe nennt die Firma nasse Witterung, die Aufschüttungen verhindert, sowie die Grösse und Komplexität des Vorhabens. Laut kantonalem Amt für Umwelt sind geeignetes, unverschmutztes Auffüllmaterial und hochwertiger Boden nicht jederzeit verfügbar. Ein langsames Vorgehen könne zudem Setzungen und Vernässungen vorbeugen. Nach der Rekultivierung sollen wieder Landwirtschaftsflächen und rund zwei Hektar ökologische Fläche entstehen. Gleichzeitig plant Zug weitere Kiesabbaugebiete in Baar; die Fördermengen und Reserven nehmen jedoch ab.

www.zentralplus.ch

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