Themen: Kultur
Regionen: Schweiz, Ostschweiz
Die zehnten Weinfelder Buchtage beginnen am 27. Oktober und stellen Literatur über Herkunft, Erinnerung, Familie und brüchige Lebensentwürfe ins Zentrum. Festivalchefin Katharina Alder will etablierte Namen ebenso präsentieren wie literarische Entdeckungen. Lukas Bärfuss liest aus «Königin der Nacht», einem Buch über das Leben seiner Mutter, Armut und gesellschaftlich begrenzte Möglichkeiten. Helene Bracht erzählt in «Irma tanzt» vom letzten Sommer mit ihrer Mutter, während Lilli Tollkien eine Kindheit in einer Berliner Männerkommune verarbeitet. Jarka Kubsova befasst sich mit weiblichen Lebensgeschichten und Freiheitsfragen. Weitere Beiträge handeln von verdrängter Vergangenheit, unsicherer Erinnerung, existenziellen Erschütterungen und Veränderungen im Alltag. Manfred Papst widmet sich sprachlichen Eigenheiten, Boni Koller erklärt die Entstehung der Globi-Bücher. Mona Vetsch, Tom Gisler, Pedro Lenz und Simon Ho ergänzen das Programm, das am 1. November endet.