Themen: Klima&Energie, Technologie
Regionen: International, Europa
Europas Ausbau erneuerbarer Energien erfordert deutlich mehr Stromspeicher, weil Solar- und Windenergie nicht bedarfsgerecht produziert werden können. Die EU-Kommission will die Speicherkapazität von heute rund 55 Gigawatt auf 200 Gigawatt bis 2030 erhöhen. Haushalte mit Photovoltaik können überschüssigen Strom in stationären Batterien speichern und später statt teurem Netzstrom nutzen. Eine Heimbatterie mit acht Kilowattstunden kostet typischerweise 5'000 bis 8'000 Euro und kann einen durchschnittlichen Haushalt ungefähr einen Tag versorgen. Laut Bebat kann sich die Anschaffung je nach Elektrifizierung und Stromvertrag erst nach acht bis 20 Jahren rechnen. Elektroautos verfügen mit 60 bis 80 Kilowattstunden über grössere Batterien, doch nur bestimmte Modelle erlauben bidirektionales Laden. Als Notstromquelle können sie nützlich sein, tägliche Nutzung beschleunigt jedoch den Verschleiss. Seit 2020 installierten 5,4 Millionen europäische Haushalte Solarbatterien; mehr als zwölf Millionen Solarhaushalte haben noch keinen Speicher.