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Why so slow if so effective

European Correspondent
Why so slow if so effective

Themen: Klima&Energie, Wirtschaft/Finanzen

Regionen: International, Europa

Die energetische Sanierung europäischer Wohnhäuser kommt laut Fachleuten deutlich zu langsam voran. Um die Ziele der EU-Gebäuderichtlinie zu erreichen, müsste die jährliche Sanierungsrate etwa 3 Prozent betragen; aktuell liegt sie bei rund 1 Prozent. Tiefe Sanierungen, die den Energieverbrauch um mindestens 60 Prozent senken, erreichten zwischen 2016 und 2020 nur 0,2 Prozent des Wohnbestands. Das Projekt Save the Homes erzielte in Rotterdam und Valencia mit Dämmung und Solarpanels durchschnittliche Einsparungen von 50 bis 60 Prozent. Laut EU-Kommission können umfassende Sanierungen den Verbrauch um bis zu 80 Prozent und Heiz- sowie Warmwasserkosten um bis zu 881 Euro jährlich reduzieren. 75 Prozent der EU-Gebäude weisen eine schlechte Energieleistung auf. Ab 2028 verteuert ETS 2 fossile Heizstoffe. Gleichzeitig fehlen laut Bruegel jährlich 150 Milliarden Euro Investitionen. Einnahmen aus dem Emissionshandel sollen über den Sozialen Klimafonds Sanierungen unterstützen, sofern Staaten die nötigen Regeln umsetzen.

europeancorrespondent.com

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