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«Wie ein Vorfilm dessen, was auf uns zukommen könnte»

Saiten
«Wie ein Vorfilm dessen, was auf uns zukommen könnte»

Themen: Klima&Energie, Gesellschaft

Regionen: Schweiz, Ostschweiz

Karin Hungerbühler und Tobias Fischer-Künzler von der St.Galler Dienststelle Umwelt und Energie sehen im Hitzesommer 2026 ein alarmierendes Zeichen des Klimawandels. Trockenheit, braune Felder, belastete Menschen und hohe Temperaturen zeigten, was künftig häufiger auftreten könne. Die Stadt verweist auf wissenschaftliche Erkenntnisse und aktualisierte Klimaszenarien des Bundes, wonach Häufigkeit und Intensität von Hitzeperioden zunehmen. St.Gallen sei wegen Bodensee und Höhenlage nicht von allen Extremen gleich betroffen, müsse aber mit Gesundheitsrisiken, Dürre, Starkregen und Gewittern rechnen. Klimaschutz und Anpassung seien gleichzeitig nötig; jede Verringerung von Treibhausgasen bleibe relevant. Die dritte St.Galler Klimawoche vom 12. bis 20. September umfasst rund 50 Veranstaltungen, darunter Workshops, Führungen, Vorträge, Märkte und Filme. Sie soll Akteure vernetzen und Menschen zu eigenem Engagement motivieren. Die Stadt sieht beim Konsum und Ressourceneinsatz besonders grossen Handlungsbedarf.

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