Themen: Geopolitik, Wirtschaft/Finanzen, Gesellschaft
Regionen: International, Nordamerika, Südamerika
Die USA sollen nach der Absetzung Maduros und der Einsetzung Delcy Rodriguez’ die venezolanischen Öleinnahmen kontrollieren. Donald Trump erklärte im Januar, die Erlöse stünden unter seiner Kontrolle, und sagte im Juni, die Kosten der militärischen Attacke seien bereits 28-fach gedeckt. Nach einer datenbasierten Schätzung der Financial Times könnten rund 13 Milliarden Dollar angefallen sein. Auf einer venezolanischen Website ist jedoch nur eine Überweisung über 300 Millionen Dollar im März verzeichnet. Die angekündigten vierteljährlichen Berichte und eine angebliche Kontrolle durch KPMG wurden nicht veröffentlicht. Demokratische und republikanische Parlamentarier verlangen deshalb Auskunft über Verwaltung und Verwendung der Mittel. Die venezolanische Wirtschaft wuchs im ersten Quartal lediglich um 2,5 Prozent. Nach dem Erdbeben stellten die USA 386 Millionen Dollar Katastrophenhilfe bereit. Der Bericht bezweifelt, dass die deutlich höheren Öl- und auch teilweise kontrollierten Bergbauerlöse der Bevölkerung zugutekommen.