Themen: Gesellschaft, Innen-Politik
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Wohnaktivist:innen aus linksautonomen Kreisen haben die leerstehende Liegenschaft an der Eidmattstrasse 33 in Zürich-Hottingen besetzt. Sie begründen dies mit knapper werdendem Wohnraum und Gentrifizierung und wollen das Gebäude wieder bewohnen. Eigentümerin ist die Republik Nordmazedonien, die das frühere Konsulat nach dem Zerfall Jugoslawiens in den 1990er-Jahren übernahm. Das Gebäude ist nach Angaben von «20 Minuten» seit Längerem vernachlässigt. Das EDA und die nordmazedonische Botschaft wurden informiert. Da dort aktuell keine konsularischen Tätigkeiten stattfinden, geniesst die Liegenschaft laut EDA keinen entsprechenden Schutz. Nordmazedonien plant zwar einen Umbau zu einem Konsulat, der Stand der Baupläne bleibt offen. Die Stadt Zürich dürfte die Besetzung bis zu einem tatsächlichen Baubeginn tolerieren. FDP-Gemeinderat Përparim Avdili kritisiert dies und warnt wegen des ausländischen Staatseigentums vor einem diplomatischen Streit.