Themen: Gesellschaft, Reisen & Ferne Welt
Regionen: International, Südostasien
Ein Schweizer Reiseerzähler verlässt Pattaya nach einer Reparatur der Schiffsklimatisierung und beschreibt den thailändischen Ort als Schauplatz sexueller Ausbeutung. Er kritisiert besonders westliche Männer, darunter zahlreiche Schweizer, die zuhause ausländerfeindlich aufträten, aber Frauen aus Lateinamerika, Asien und Osteuropa gegen Bezahlung oder in wirtschaftlich ungleichen Beziehungen begehrten. Dabei erinnert er sich an einen inzwischen verstorbenen Nationalrat in einem brasilianischen Rotlichtlokal. Nach einer Überfahrt von rund 300 Seemeilen erreicht er Sihanoukville in Kambodscha. Dort trifft er eine amerikanische Verwandte des französischen Lehrers Etienne Michel. Michel hatte sich seinerzeit freiwillig bereit erklärt, den Schweizer Fotografen Willy Mettler und einen Kanadier in ein unsicheres Frontgebiet bei Kampot zu fahren. Alle drei verschwanden spurlos; als mögliche Verantwortliche werden Khmer Rouge, Vietcong oder Anhänger von Lon Nol genannt. Weitere Beobachtungen aus Sihanoukville kündigt der Autor separat an.