Themen: Gesellschaft, Technologie
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Der Umbau der Tramhaltestelle beim Zürcher Hauptbahnhof soll einen ebenerdigen Zugang zu den Trams ermöglichen und kostet laut Darstellung 30 Millionen Franken. Die Baustelle beeinträchtigt den Verkehr im zentralen Bereich der Stadt während rund eines Jahres mit Staus, Schliessungen und Verkehrslenkung. Kritisiert wird insbesondere, dass die Verantwortlichen die unterschiedliche Ausrichtung von Tramgleisen und Haltekanten erst in der Planung erkannt hätten. Nach der Erhöhung der Haltekanten hätten die Trittbretter der Trams mit diesen kollidiert, sodass sich die Türen nicht mehr hätten öffnen lassen. Die Stadt lässt deshalb die Gleise auf mehreren Abschnitten möglichst gerade verlaufen und mit leichten Knicken verbinden. Zusätzlich führte die Baustelle zu Rückstau am Neumühlequai. Ein temporärer Velostreifen, den Sicherheitsvorsteherin Karin Rykart mit der Velosicherheit begründete, wurde laut Darstellung von Kanton, Bund und Gerichten gestoppt. Die Stadt verfolgt mit dem Projekt einen vollständig barrierefreien Zugang zum VBZ-Netz.