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Zürcher Uhrenpapst Türler geht auf Locarno los

Inside Paradeplatz
Zürcher Uhrenpapst Türler geht auf Locarno los

Themen: Gesellschaft, Leben

Regionen: Schweiz, Tessin

Franz Türler erhebt nach einem Vorfall in Locarno schwere Vorwürfe gegen die Tourismusorganisation Ascona-Locarno. Seine 82-jährige Ehefrau und deren 86-jährige Schwester waren nach einer Schifffahrt von Ascona nach Locarno von einem heftigen Gewitter überrascht worden und vollständig durchnässt. Als sie ein Taxi für die Rückfahrt nach Ascona nehmen wollten, verweigerte der Fahrer laut Türler die Fahrt, weil die Frauen das Fahrzeug nass machen könnten und er danach keine weiteren Fahrgäste transportieren könne. Die beiden stiegen geschockt wieder aus; andere Taxis seien vor Ort nicht verfügbar gewesen. Sie warteten deshalb auf den nächsten Bus und fuhren damit zurück nach Ascona. Türler bezeichnet die Behandlung als Skandal und als Verstoss gegen die Gastfreundschaft der als Sonnenstube der Schweiz beworbenen Region. Der Vorfall schade nach seiner Ansicht nicht nur dem betroffenen Taxiunternehmen, sondern dem Ruf des ganzen Tessins.

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