Themen: Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Die Finma führt im Zusammenhang mit Vita-Lebensversicherungen ein Enforcement gegen Zurich. Im März wurde das Neugeschäft ausgesetzt, später wurde über ein teilweises Vertriebsverbot berichtet. Vita erklärt, sie sei selbst nicht vom Verfahren betroffen und unterstehe nicht der Finma; die Partnerschaft mit Zurich steht jedoch offenbar im Zentrum. Vita will künftig autonomer von Zurich operieren. Zurich-Chef Mario Greco räumte gegenüber Bloomberg ein, das Problem sei trotz Audits und Kontrollen nicht intern entdeckt worden. Mehr als zwölf Mitarbeitende hätten das Unternehmen verlassen müssen. Der frühere Schweiz-Chef Juan Beer, der bei der Kooperation mit Vita eine wichtige Rolle hatte, schied Anfang Jahr überraschend aus. Auch seine langjährige Vertraute Jolanda Grob verliess zuvor Zurich und ihr Verwaltungsratsmandat bei Vita. Beer gab im März zudem mehrere externe Mandate ab.