Themen: Iran Krieg, Ukraine Krieg, Umwelt
Regionen: International, Westasien
Die Einschränkung des Schiffsverkehrs durch die Strasse von Hormuz und Angriffe auf Häfen, Silos und Schiffe im Schwarzen Meer gefährden die Versorgung mit Energie, Dünger und Getreide. Das Welternährungsprogramm warnte im März 2026, der Irankrieg könne zusätzlich rund 45 Millionen Menschen in eine Hungersnot stürzen; bereits 318 Millionen Menschen seien von Hunger betroffen. Steigende Ölpreise verteuern laut Weltbank auch Düngemittel und Lebensmittel. Russland und die Ukraine hätten zuletzt zusammen etwa ein Viertel des globalen Getreideexports gestellt, weshalb besonders Abnehmerländer im globalen Süden von Engpässen bedroht seien. Die Lage verschärft sich durch die Abhängigkeit vieler Länder von importierten Grundnahrungsmitteln und Düngemitteln. Zusätzlich könnte ein besonders starker El Niño Dürren, Überschwemmungen und Ernteausfälle auslösen. Das WFP rechnet mit gravierenden Folgen vor allem in Mittel- und Südamerika, der Karibik, dem südlichen Afrika sowie Teilen Süd- und Südostasiens.