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„Zwischen AfD light und SED 2.0“ – Neue Kritik zu BSW-Spitzenkandidaten

Correctiv Schweiz
„Zwischen AfD light und SED 2.0“ – Neue Kritik zu BSW-Spitzenkandidaten

Themen: Partei-Politik, Demokratie

Regionen: International, Europa

Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September wächst im Bündnis Sahra Wagenknecht die Kritik an einer möglichen Annäherung an die AfD. 21 ehemalige Mitglieder, darunter frühere Funktionsträger, werfen den Spitzenkandidaten Thomas Schulze und Claudia Wittig vor, Kontakte zur AfD und zum rechten Vorfeld zu suchen. Das BSW liegt in Umfragen bei vier bis fünf Prozent und könnte bei einem Einzug in den Landtag für eine AfD-Regierungsmehrheit entscheidend werden. Kritik richtet sich unter anderem gegen den Auftritt des ehemaligen AfD-Politikers Robert Farle bei einer BSW-Veranstaltung mit Schulze. Wittig sagte nach Kritik einen vorgesehenen Auftritt beim Sommerfest des rechtsextremen Mediums Compact ab, das als «BSW-AfD-Duell» angekündigt worden war. Parteiintern wird zudem über mögliche Ministerposten im Fall einer Regierungsbeteiligung spekuliert. Auch in Thüringen belastet die Frage nach Zusammenarbeit mit der AfD das BSW. Ein Sonderparteitag soll dort am Wahltag stattfinden.

Correctiv Schweiz

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