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Zwölf neue Schwerpunktfächer: So verändert sich Zürichs Gymi-Welt

TSRI
Zwölf neue Schwerpunktfächer: So verändert sich Zürichs Gymi-Welt

Themen: Bildung, CH-Politik

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Der Kanton Zürich gestaltet seine Gymnasien ab dem Schuljahr 2029/2030 grundlegend um und richtet sie an nationalen Vorgaben aus. Die bisherigen Maturitätsprofile – altsprachlich, neusprachlich, mathematisch-naturwissenschaftlich, wirtschaftlich und musisch – werden durch zwölf neu definierte Schwerpunktfächer ersetzt. Schülerinnen und Schüler wählen künftig beim Eintritt ins Gymnasium eines dieser Fächer aus den Bereichen Sprachen, Naturwissenschaften, Kunst und Geisteswissenschaften. Damit das gesamte Angebot wohnortsnah zugänglich bleibt, wird der Kanton in neun Angebotsregionen aufgeteilt. Die Mittelschulen jeder Region sollen gemeinsam alle zwölf Schwerpunktfächer garantieren, sodass Jugendliche für ein gewünschtes Fach nicht mehr weit reisen müssen. Zusätzlich wird ein einheitlicher kantonaler Stundenplan eingeführt, der die Abschlüsse besser vergleichbar machen soll. Politik und Schulen unterstützten die Pläne in der Vernehmlassung breit. Im Herbst 2026 folgt eine weitere Vernehmlassung zu Lehrplänen und Promotionsregeln.

tsri.ch

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