Themen: Innen-Politik, KI/Digital
Regionen: International, Europa
Nach dem Einbruch in eine liechtensteinische IT-Plattform für wirtschaftlich berechtigte Personen verlangte ein Journalist am 13. August 2026 Zugang zu Unterlagen und Informationen. Die Behörden teilten ihm mit, ein externer Dienstleister solle den Vorfall überprüfen; Ergebnisse würden 2027 erwartet. Eine Aufsichtsbeschwerde bei der Regierung und eine Beschwerde wegen Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung blieben nach seiner Darstellung unbeantwortet. Stattdessen stellte das Landgericht 1530 Franken Gebühren in Rechnung. Der Journalist focht die Forderung an und bemängelte deren fehlende Begründung. Er verweist zudem auf einen weiteren Datenskandal um Zehntausende Kundendaten im Goldgeschäft sowie auf führungslose Trusts reicher Russen. Weitere Kritik gilt dem Veto von Erbprinz Alois gegen einen Parlamentsentscheid zum Abtreibungsverbot. Auch Sanktionen gegen Finanzdienstleister und ein Amtsmissbrauchsverfahren im Umfeld des Umweltamts führt er an; gegen eine dabei genannte Magistratin besteht laut Staatsanwaltschaft kein Anfangsverdacht.