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10 kritische Fragen zum 1. August-Brunch an den Bauernverband

Infosperber
10 kritische Fragen zum 1. August-Brunch an den Bauernverband

Themen: Gesellschaft, Wirtschaft/Finanzen

Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt

Am 1.-August-Brunch werden 2026 rund 150'000 Besucherinnen und Besucher auf 280 Schweizer Bauernhöfen erwartet. Der Schweizer Bauernverband organisiert den Anlass seit 1993, um Kontakte zwischen Stadt und Land zu fördern. Für Gastgeber ist er mit grossem Aufwand verbunden: Für 400 Gäste brauchen sie unter anderem bis zu 40 Helfer, eine geräumte Scheune, gemietete Infrastruktur und grosse Mengen an Lebensmitteln. Der Gewinn liegt laut Bericht oft nur bei 1000 bis 2000 Franken. Die Zahl der teilnehmenden Höfe ist gegenüber den Anfangsjahren deutlich gesunken. Damals beteiligten sich mehr als 500 Betriebe und bis zu 200'000 Personen. Der Bauernverband verweist auf die stark gesunkene Zahl landwirtschaftlicher Betriebe sowie auf die Belastung während der Erntezeit. Kritiker bezweifeln, ob bei mehreren Hundert Gästen noch ein echtes Kennenlernen der Höfe möglich ist. Der Verband sieht den direkten Kontakt dennoch als wichtig und plant keinen Ersatz für den Brunch.

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