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200, die nicht singen können ‒ oder doch?

WNTI
200, die nicht singen können ‒ oder doch?

Themen: Kultur, Gesellschaft

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Der Winterthurer «Ich-kann-nicht-singen-Chor» ist mit unerwartet grossem Andrang gestartet. Initiantin Marion Zanella und Chorleiter Ruben Banzer hatten zunächst mit 20 bis 30 Teilnehmenden gerechnet, doch mehr als 350 Personen meldeten sich an. An der ersten Schnupperprobe im Kirchgemeindehaus Liebestrasse kamen 200 Menschen zusammen; weitere Interessierte stehen auf einer Warteliste. Das Angebot richtet sich an Personen, die sich selbst für unsicher oder nicht singfähig halten und ohne Leistungsdruck in einer Gruppe singen möchten. Banzer leitete die grosse Gruppe mit Körperarbeit, Stimmübungen und ersten Gesangsversuchen an. Bereits nach rund 15 Minuten wirkte sie laut Beobachtung wie ein Chor, vor der Pause gelang ein Kanon. Der Tenor beurteilte den Klang als deutlich besser, als viele wohl erwartet hatten. Bis zum Wochenende meldeten sich 140 Schnuppernde definitiv an. Schnupperplätze und Warteliste sind inzwischen voll.

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