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Die Trockenheit setzt dem Wald zu

Frutiglaender
Die Trockenheit setzt dem Wald zu

Themen: Klima&Energie, Umwelt

Regionen: Schweiz, Bern/Freiburg

Die aussergewöhnliche Sommerhitze und das Niederschlagsdefizit haben die Wälder im Frutigland belastet. Von Juni bis August fielen dort laut Forst Frutigland nur 60 bis 70 Prozent der für 1991 bis 2020 üblichen Niederschläge. Besonders sichtbar ist der Trockenstress bei früh verfärbten Buchen an flachgründigen, sonnigen Standorten. Geschwächte Fichten werden zudem häufiger vom Buchdrucker befallen; rote Nadeln im Kronenbereich gelten als Hinweis darauf. Forst Frutigland will befallene Bäume vor der Überwinterung der Käfer erkennen und aufarbeiten, um deren Population zu begrenzen. Ältere Bäume seien besonders gefährdet, während jüngere Bestände die veränderten Bedingungen möglicherweise besser bewältigen. Langfristig erwartet die Försterin einen Baumartenwechsel zugunsten von Laubbäumen wie Bergahorn, Eiche, Linde und Buche. Ergänzungspflanzungen und die Förderung von Pionierarten sollen einen vielfältigen, stabilen und naturnahen Wald sichern.

www.frutiglaender.ch

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