Themen: Klima&Energie, Gesundheit
Regionen: Schweiz, Bern/Freiburg
Die Region Bern erlebte im Juli 2026 den heissesten Juli seit Messbeginn 1864. In der vorderen Länggasse, im Lorrainepark und am Helvetiaplatz wurden an 23 von 31 Tagen mehr als 30 Grad gemessen; am 24. Juli erreichte die Länggasse 39,7 Grad. Ab dem 6. Juli hielt eine fast ununterbrochene Hitzewelle an. Die Messstation Bern Zollikofen registrierte mit 21,9 Millimetern nur rund ein Fünftel der üblichen Niederschlagsmenge. Die Aare wurde am 14. Juli 24,8 Grad warm; ab 25 Grad besteht für Fische Lebensgefahr. An besonders warmen Standorten gab es neun bis elf Tropennächte. Hohe Nachttemperaturen belasten insbesondere ältere und chronisch kranke Menschen und erhöhen das hitzebedingte Sterberisiko. Der Ozon-Grenzwert von 120 Mikrogramm pro Kubikmeter wurde 173-mal überschritten, mit einem Spitzenwert von 156 Mikrogramm am 15. Juli. Ozon kann Augen und Atemwege reizen sowie die Lungenfunktion beeinträchtigen.