Themen: Bildung, Klima&Energie, Gesundheit
Regionen: Schweiz, Basel/NWCH
Die Primarschulen in Birsfelden geben am Freitagnachmittag wegen erwarteter Temperaturen bis 38 Grad Hitzefrei. Kinder ohne Betreuung zu Hause können weiterhin in die Schule kommen. Bereits zu Wochenbeginn kühlte die Feuerwehr einzelne Standorte mit einer Wassernebelwand, zudem fiel der Sportunterricht aus. Im Kanton Basel-Landschaft dürfen Schulen innerhalb eines vorgegebenen Rahmens selbst über hitzebedingte Anpassungen entscheiden, etwa Trinkpausen, kühlere Räume, verkürzte Lektionen oder Spezialtage. Massnahmen müssen Gesundheitsschutz, Obhutspflicht und einen sinnvollen Unterricht gewährleisten. Basel-Stadt erlaubt den Schulen dagegen kein eigenständiges Hitzefrei. Das Erziehungsdepartement verweist auf situative Anpassungen wie schattige Räume, Ausflüge oder Sprühnebel-Duschen. Grossrätinnen und Grossräte kritisieren improvisierte Lösungen und fordern einheitliche Kriterien sowie nachhaltige Hitzeschutzmassnahmen. Die kognitive Leistungsfähigkeit von Schülerinnen und Schülern sinkt laut dem Bericht ab etwa 27 bis 30 Grad messbar.