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Queerfeindlicher Anschlag: Die WOZ fordert «Verantwortung» von Muslim*innen

Babanews
Queerfeindlicher Anschlag: Die WOZ fordert «Verantwortung» von Muslim*innen

Themen: Gesellschaft, Gleichstellung

Regionen: International, Europa

Baba News kritisiert einen WOZ-Kommentar von Amina Aziz zum Anschlag am Berliner Christopher Street Day, bei dem am 25. Juli eine Frau getötet und 31 Menschen verletzt wurden. Aziz fordert laut der Kritik, Linke müssten Queerfeindlichkeit in muslimischen und migrantischen Communities stärker benennen; Muslim*innen und Migrant*innen dürften sich ihrer Verantwortung nicht entziehen. Der Beitrag von Baba News hält diese Forderung für eine unzulässige Verschiebung vom islamistischen Täter auf ganze religiöse und migrantische Gruppen. Queerfeindlichkeit innerhalb bestimmter Communities müsse zwar thematisiert werden, kollektive Verantwortung für einen Anschlag bestehe aber nicht. Besonders problematisch sei, dass der WOZ-Kommentar selbst die meisten queerfeindlichen Straftaten rechten Täter*innen zuordnet, ohne daraus vergleichbare Forderungen an andere Gruppen abzuleiten. Der Text fordert begriffliche Präzision zwischen Islamismus, religiösem Extremismus und Muslim*innen sowie eine konsequente Verfolgung queerfeindlicher Gewalt unabhängig von Herkunft oder Religion der Täter*innen.

Babanews

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