Themen: Kultur
Regionen: Schweiz, Bern/Freiburg
Das Wettbewerbslabor hat mit einem offenen Ideenwettbewerb nach Perspektiven für die Zukunft des Wettbewerbswesens gesucht. Auf die Ausschreibung gingen 39 Eingaben ein. Eine sechsköpfige Jury unter dem Vorsitz von Astrid Staufer wählte im Mai elf Beiträge aus und prämierte am 9. Juni in Biel fünf davon. Die öffentliche Jurierung fand im Rahmen der Veranstaltungsserie RUNDUM–SIA statt. Staufer zog zu Beginn Bilanz und stellte fest, dass die Eingaben das bestehende Wettbewerbswesen überwiegend wertschätzend beurteilten. Deutlich grundsätzliche Kritik sei weniger stark ausgefallen als erwartet. Viele Teilnehmende betrachten den Wettbewerb als wertvolles Instrument, das erhalten und weiterentwickelt werden soll. Inhaltlich zeichneten sich Forderungen nach kooperativeren, transparenteren und effizienteren Verfahren ab. Genannt wurden mehr Dialog und Öffnung, weniger Konkurrenz und stärkere Kollaboration. Weitere Vorschläge betrafen stufengerechte Verfahren sowie eine stärkere Transdisziplinarität.