Themen: Krieg&Frieden, Gesellschaft
Regionen: International, Südostasien
Die USS Abraham Lincoln soll nach 260 ununterbrochenen Tagen auf See Laem Chabang in Thailand anlaufen; für die rund 5’000 Matrosen ist ein Landurlaub vorgesehen. Das US-Kriegsministerium bezeichnet den Stopp als routinemässigen Hafenbesuch zur Erholung der Besatzung. Der Besuchsort liegt laut Darstellung etwa 34 Taximinuten von Pattaya entfernt. Der Beitrag verknüpft den Aufenthalt mit der historischen Rolle von Erholungsprogrammen des US-Militärs während des Vietnamkriegs und mit Pattayas Sexindustrie. Er behauptet zudem erhebliche Zustands- und Versorgungsprobleme auf dem Flugzeugträger, darunter Schlangenfrass, überfüllte Toiletten, psychische Belastungen und mehrere Suizide durch Sprünge über Bord. Berichte der Pentagon-nahen Zeitung Stars and Stripes über diese Probleme hätten demnach zur Entlassung beteiligter Journalisten und des Verlegers geführt. Pattayas Bürgermeister Poramet Ngampichet erwarte hohe Ausgaben der Matrosen. Abschliessend fordert der Autor eine aus seiner Sicht konsequentere Schweizer Neutralität.