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80% müssen gehen: Zimmer Biomet streicht bis zu 580 Stellen

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80% müssen gehen: Zimmer Biomet streicht bis zu 580 Stellen

Themen: Wirtschaft/Finanzen

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Zimmer Biomet plant in Winterthur den Abbau von bis zu 580 Stellen innerhalb von zwei Jahren. Als Begründung nennt der Medtech-Konzern die Weiterentwicklung seines globalen Produktionsnetzwerks. Der Verlust entspräche fast einem Prozent aller Arbeitsplätze in Winterthur. Die Belegschaft wurde laut einer mit dem Vorgang vertrauten Quelle in die Axa-Arena einbestellt; unbestätigt ist, ob der globale Logistikchef Kenneth Tripp die Nachricht überbrachte. Stadtpräsident Stefan Fritschi und Finanzvorsteher Kaspar Bopp wollten sich gemäss der Quelle mit ihm treffen. Fritschi erklärte zuvor, trotz regelmässigem Austausch mit dem Unternehmen nichts von einer Gefährdung der Produktion erfahren zu haben. Die Gewerkschaft Unia kritisiert, der Hauptteil der Arbeitsplätze werde ins günstigere Ausland verlagert, während ein Rumpf für die Vermarktung als «swiss made» bleibe. Auch SVP und Stadtrat werden mit Blick auf die Wirtschaftsstrategie unter Druck gesetzt. Der Standort beschäftigte 2022 noch 1100 Personen; aktuell sind es laut Medienberichten 730.

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