Themen: KI/Digital, Technologie, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Zentralschweiz, International, Europa
Die neu gegründete AI Infrastructure Capital AG mit Sitz in Freienbach hat zum Unternehmensstart eine Finanzierungsrunde von rund 16 Millionen Euro abgeschlossen. Angeführt wurde sie von der Anlagestiftung VALYOU aus Rapperswil-Jona; beteiligt ist auch die Risikokapitalfirma Tomahawk aus Bülach. VALYOU-Geschäftsführer Yonten Wagma zieht in den Vorstand ein, Fabian Villiger ergänzt als viertes Mitglied den Aufsichtsrat. Das Unternehmen kauft NVIDIA-GPU-Server, betreibt sie in Island und vermietet die Rechenkapazitäten langfristig. Damit will es dem Engpass bei verfügbaren KI-Rechenressourcen begegnen. Als wirtschaftlichen Vorteil nennt AI Infrastructure Capital den vollständig erneuerbaren Strom in Island sowie die kühle Aussenluft, welche den Kühlbedarf senke. Die Energieeffizienz der Anlagen beziffert die Firma auf etwa 1,2; vergleichbare Server in Frankfurt oder Dublin erreichten laut Unternehmen Werte von 1,4 bis 1,5. Die Differenz soll sich dauerhaft positiv auf die operative Marge auswirken.