Themen: Umwelt, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Tessin
Argor-Heraeus beschäftigt in Mendrisio mehr als 550 Personen und will seine fast vierzigjährige Präsenz laut CEO Robin Kolvenbach als Verantwortung gegenüber der Stadt verstehen. Das Unternehmen habe seine Scope-1- und-Scope-2-Treibhausgasemissionen bereits um 89 Prozent gesenkt und strebe bis 2033 eine Reduktion um 90 Prozent an. Zudem plant es, Methan bis 2029 oder 2030 zu eliminieren und den Wasserverbrauch schrittweise zu reduzieren. Gemeinsam mit der Stadt Mendrisio soll ein vom Parlament zu genehmigendes Programm Grünflächen und Biodiversität im Gemeindegebiet fördern. Die Firma will bis 2030 degradierte oder versiegelte Flächen im Umfang von 30 Prozent der durch ihren Standort beeinträchtigten Fläche wiederherstellen. 2025 wurden auf dem Werksareal 890 Quadratmeter regeneriert. Bioakustische Sensoren erfassen dabei unter anderem Flügelschläge von Bestäubern. Wettbewerbe und Besuche im Park Valle della Motta sollen die Bevölkerung für Biodiversität und weniger strikt geordnete Grünräume sensibilisieren.