Themen: Partei-Politik, Geopolitik
Regionen: International, Nordamerika
Kamala Harris hat am Prix Suisse 2026 in Bern den Erfolg der Demokraten bei den US-Zwischenwahlen begrüsst. Die ehemalige Vizepräsidentin wertet die Rückeroberung von Repräsentantenhaus und Senat als Absage an den Status quo, nicht als Ausdruck besonderer Beliebtheit ihrer Partei. Viele Menschen könnten sich Grundbedürfnisse kaum leisten und seien der Korruption überdrüssig. Harris fordert die Demokraten auf, ihre Versprechen einzulösen. Donald Trumps Handelspolitik bezeichnet sie als rücksichtslos und verlangt eine Überprüfung durch den Kongress. Dabei verweist sie auch auf seinen Umgang mit der Schweiz und Bundesrätin Karin Keller-Sutter. Eine Präsidentschaftskandidatur 2028 erwägt Harris nach eigenen Angaben, entschieden sei aber noch nichts; ihre Familie spiele dabei eine wichtige Rolle. Trump habe die Ukraine und internationale Regeln im Stich gelassen, sagt sie. Im Kongress erwartet sie nach den Wahlen stärkere parteiübergreifende Unterstützung für die Ukraine.