Themen: Partei-Politik, Demokratie
Regionen: Schweiz, Bern/Freiburg
Romain Collaud und Didier Castella von der FDP sowie Marie-France Roth Pasquier von der Mitte sind im ersten Wahlgang in den Freiburger Staatsrat gewählt worden. Für die vier verbleibenden Sitze folgt am 29. November ein zweiter Wahlgang. Der Leitartikel kritisiert, dass die grossen Bündnisse von der Mitte bis zur SVP und von den Grünen bis zur linken Mitte den Wahlkampf auf konsensfähige Aussagen beschränkt hätten. Bei neun Kandidierenden für sieben Sitze sei die Auswahl gering gewesen. Offen bleibt, ob Philippe Demierre von der SVP genügend Unterstützung aus dem FDP-Lager erhält und ob die Linke einen dritten Sitz gewinnen kann. Beide Lager müssten zudem Menschen mobilisieren, die nicht gewählt haben: Ihre Zahl lag bei über 60 Prozent. Der Leitartikel fordert eine Debatte über die Herausforderungen des Kantons, darunter Finanzen, Spital, Mobilität, Wirtschaft und Umwelt.