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«Alles, was tabuisiert wird, ist nicht gut» – Jennifer Obi setzt auf Finanzbildung

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«Alles, was tabuisiert wird, ist nicht gut» – Jennifer Obi setzt auf Finanzbildung

Themen: Gleichstellung, Wirtschaft/Finanzen, Bildung

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Jennifer Obi arbeitet seit fünf Jahren in einem Versicherungskonzern in Winterthur und setzt sich für Finanzbildung sowie die Vorsorge von Frauen ein. Am 1. Oktober findet ihr Anlass «Frauen sorgen vor» zum fünften Mal statt. Dort erläutert sie praxisnah Themen wie IK-Auszug, Koordinationsabzug, Überobligatorium und BVG-Umwandlungssatz. Obi verweist darauf, dass Männer weiterhin häufiger vorsorgen als Frauen. Teilzeitarbeit und berufliche Auszeiten könnten insbesondere die Altersvorsorge beeinträchtigen. Sie rät Frauen, finanzielle Fragen offen mit ihren Partnern zu besprechen und auch bei reduzierter oder fehlender Erwerbstätigkeit eigene Vorsorgelösungen zu planen. Als Möglichkeiten nennt sie unter anderem angelegtes Altersguthaben und die nicht an Erwerbstätigkeit gebundene Säule 3b. Obi betont, bereits kleine regelmässige Beträge seien besser als gar kein Sparen, da Inflation die Kaufkraft mindere. Über ihre LinkedIn-Rubrik «Money Monday» vermittelt sie Finanztipps. Sie fordert zudem, Finanzbildung frühzeitig im Unterricht zu verankern.

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