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La poétesse Hollie McNish: «J’utilise l’humour pour faire passer la pilule»

letemps.ch
La poétesse Hollie McNish: «J’utilise l’humour pour faire passer la pilule»

Themen: Kultur/Feuilleton, Gleichstellung

Regionen: International, Europa

Hollie McNish schreibt Gedichte im Alltag, etwa auf Zugfahrten oder zwischen Haushaltspflichten. Ihr drittes auf Französisch erschienenes Buch «Je me demande pourquoi on ne peut pas dire non, tout simplement» verbindet Lyrik mit persönlichen Reflexionen über Körper, Begehren und gesellschaftliche Normen. Die englische Dichterin setzt Humor ein, um auch intime und schwierige Themen anzusprechen. Bereits in einem früheren Buch verarbeitete sie die ersten drei Jahre ihrer Mutterschaft und die damit verbundenen Erwartungen und körperlichen Veränderungen. McNish, 1983 als Tochter schottischer Eltern geboren, studierte in Cambridge und gewann den UK Slam Poetry Competition. Später nahm sie als erste Dichterin ein Spoken-Word-Album in den Abbey-Road-Studios auf. Ihre Erfahrungen mit sozialer Ausgrenzung prägen ihren Anspruch, zugänglich zu schreiben. Für ihr nächstes Buch verbindet sie Rezepte, Gedichte und Prosa: Es richtet sich gegen die extreme Rechte und erkundet die ausländischen Ursprünge vermeintlich traditioneller englischer Gerichte.

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