Themen: Gesundheit
Regionen: Schweiz, Basel/NWCH
Anita Oswald erhielt mit 40 Jahren die Diagnose Osteoporose, nachdem sie sich beim Spielen mit ihrem Sohn bei einer harmlosen Aktion das Handgelenk gebrochen hatte. Bei der Krankheit baut der Körper mehr Knochenmasse ab, als er aufbaut; dadurch werden die Knochen geschwächt und anfälliger für Brüche. Osteoporose ist besonders bei Frauen nach der Menopause verbreitet: Ab 50 Jahren ist fast jede vierte Frau betroffen. Oswald konnte die Erkrankung mit gezielter Behandlung in den Griff bekommen und benötigt heute keine Medikamente mehr. Als Geschäftsleiterin der Rheumaliga beider Basel will sie das Bewusstsein in der Bevölkerung und bei Fachleuten stärken. Damit liessen sich laut Oswald Tausende vermeidbare Brüche und schweres menschliches Leid verhindern. Ihre Erfahrung soll Menschen mit Osteoporose Hoffnung geben. Der Welt-Osteoporose-Tag findet an diesem Dienstag statt.