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„Apocalypse Now“: Immer noch 11’000 Migranten in Ceuta

Inside Paradeplatz
„Apocalypse Now“: Immer noch 11’000 Migranten in Ceuta

Themen: Migration/Asyl, Gesellschaft, Gesundheit

Regionen: International, Europa, Afrika

In Ceuta sollen nach einem Massenansturm weiterhin 11’000 Migranten verbleiben, nachdem nach Angaben des zuständigen Ministers 80’000 Menschen in die spanische Exklave gelangt waren und 69’000 zurückkehrten. Der Stadtpräsident verlangt eine Internierung unter militärischer Bewachung, während die spanische Regierung dies laut Bericht nicht plant. Das Gesundheitssystem sei überlastet; behandelt würden Menschen mit Krätze, Tuberkulose und sexuell übertragbaren Krankheiten. Berichtet wird auch von Todesfällen infolge Hitzeschlag, Erschöpfung und Infarkt. Schwangeren Einwohnerinnen werde geraten, für Geburten aufs spanische Festland auszuweichen. Strände und Parks seien mit Migranten belegt, was den Zugang für Familien einschränke. In einem Aussenviertel würden Nachbarn minderjährige Mädchen und junge Frauen bewachen und versorgen; sechs von ihnen seien vergewaltigt worden. Am Strand El Trampolin lebten etwa 1500 Afrikaner in provisorischen Hütten, darunter rund 120 Geflüchtete aus dem Sudan. Die Essensrationen seien knapp, während Polizei und Armee gegen Gewalt, Einbrüche und Hausbesetzungen vorgingen.

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