Themen: Sport
Regionen: Schweiz, Tessin
Eine Gruppe von 55 Tessiner Fussballschiedsrichtern verlangt einen Wechsel an der Spitze der Schiedsrichtersektion und behält sich weitergehende Massnahmen vor. In einer Mitteilung vom 5. November erklärt sie, der Präsident des Tessiner Fussballverbands und die Sektionsleiterin hätten an einem Informationsabend Sanktionen gegen die Leiterin und mehrere Assistenten eingeräumt. Es gehe um eine Busse und eine Verwarnung im Zusammenhang mit einem Cupspiel vom 9. August 2025 und einer U19-Partie vom 31. März 2026. Laut der Gruppe hatte der Schweizerische Fussballverband die gemeldeten Vorgänge bereits im August 2026 als schwere Unregelmässigkeiten eingestuft. Die Schiedsrichter hatten zuvor unter anderem Ungleichbehandlung, Interessenkonflikte und regelwidrige Ansetzungen beanstandet. Der Tessiner Verband wies die Vorwürfe im August als unbegründet zurück und bestätigte seine Unterstützung für die Sektionsleiterin.