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AT1-Abschreiber bei CS-Manager war illegal – Inside Paradeplatz

Inside Paradeplatz

Themen: Wirtschaft/Finanzen, Innen-Politik

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur, International, Nordamerika

Ein Schiedsrichter der Internationalen Handelskammer in New York hat dem ehemaligen Credit-Suisse-Manager Matthew Mitchell am 8. Mai 2026 inklusive Zinsen rund eine Million Dollar zugesprochen. Seine drei aufgeschobenen Contingent Capital Awards im ursprünglichen Wert von 914’450 Dollar hätten nur bei bestimmten Bedingungen zur Kapitalausstattung der Credit Suisse abgeschrieben werden dürfen. Die von UBS angeführte Liquiditätskrise habe diesen vertraglichen Auslöser nicht erfüllt. Die CCA-Vergütungen waren nach der CS-Übernahme durch UBS wie die AT1-Anleihen auf null gesetzt worden. Das Bundesverwaltungsgericht hatte bei den AT1-Anleihen bereits festgestellt, die CS sei ausreichend kapitalisiert gewesen; jener Entscheid ist noch nicht rechtskräftig. Mitchell muss seinerseits wegen einer nicht zurückgezahlten Halteprämie inklusive Zinsen 557’498 Dollar an die Bank bezahlen. UBS beantragt vor einem Bundesgericht in Manhattan, den Schiedsspruch bezüglich ihrer Niederlage aufzuheben und den für sie günstigen Teil zu vollstrecken.

insideparadeplatz.ch

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