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Auf allen Kanälen: Rassistische Routine

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Auf allen Kanälen: Rassistische Routine

Themen: Gesellschaft, KI/Digital, Migration/Asyl

Regionen: International, Europa

Nach der Meldung, ein sudanesischer Flüchtling habe in Belfast einen brutalen Messerangriff verübt, mobilisierten rechtsextreme Akteure über X rasch Proteste in zahlreichen Städten. Stephen Yaxley-Lennon, bekannt als Tommy Robinson, verbreitete die Behauptung, weisse Menschen würden angegriffen, und veröffentlichte eine Liste geplanter Kundgebungen. In Belfast richteten sich Randalierer gezielt gegen Geschäfte und Wohnungen nichtweisser Menschen, zerstörten Scheiben und setzten Wohnungen mit Molotowcocktails in Brand. Familien mit Kindern mussten Häuser verlassen oder wurden evakuiert. Der Beitrag ordnet die Gewalt als wiederkehrendes Muster ein, das nach Taten mutmasslicher Täter mit migrantischem Hintergrund entsteht. Als Faktoren nennt er den politischen Aufstieg von Reform UK, die Normalisierung migrationsfeindlicher Rhetorik sowie die Verstärkung islamophober, fremdenfeindlicher und gewaltaufrufender Inhalte auf X seit dessen Übernahme durch Elon Musk. Auch die Debatte über angeblich parteiische Polizeiarbeit zugunsten von Minderheiten wird als rechte Verschwörungstheorie kritisiert.

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