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«Auf einmal lag das Wrack direkt vor mir»

Journal21
«Auf einmal lag das Wrack direkt vor mir»

Themen: Kultur, Wissenschaft

Regionen: International, Europa

Der Apnoe-Taucher Giacomo De Mola hat vor Mazara del Vallo an Siziliens Westküste ein römisches Schiffswrack entdeckt. Das mehr als 2000 Jahre alte, 21 Meter lange, sechs Meter breite und fast zwei Meter hohe Schiff liegt 46 Meter tief auf dem Meeresboden, rund sechs Kilometer von der Küste entfernt. Es enthält mehrere Hundert Amphoren und gilt laut dem italienischen Kulturminister als eine der bedeutendsten archäologischen Unterwasserentdeckungen der letzten Jahre. De Mola bemerkte bei einem knapp dreiminütigen Erkundungstauchgang auf dem Echolot eine isolierte, ungewöhnlich geformte Struktur. Wegen aufgewirbelter Sedimente erkannte er sie zunächst kaum; eine Strömung gab den Blick auf das Wrack frei. Er schwamm darum herum und beobachtete in den Zwischenräumen unter anderem Drachenköpfe, Muränen und Zackenbarsche. Nach dem Auftauchen meldete er den Fund unverzüglich den Behörden.

www.journal21.ch

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