Themen: Kultur, Wissenschaft
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Das Naturmuseum Winterthur bewahrt 165’000 naturhistorische Objekte, von denen nur rund drei Prozent ausgestellt sind. In drei Depots verwalten und katalogisieren die Kuratorinnen Sandra Scherrer und Sabrina Schnurrenberger Gesteine, Fossilien, biologische Präparate und Insekten. Scherrer dokumentiert etwa die Rückkehr eines Mammutstosszahns aus einer Leihgabe nach Kreuzlingen und bereitet ein Kuratorinnen-Café zur Korallensammlung von Carl Weber vor. Schnurrenberger beschäftigt sich unter anderem mit rund 200 Eiern und mit der Insektensammlung der Winterthurer Ärztin Hedwig Huber. Huber stellte seit den 1950er-Jahren ehrenamtlich eine Lokalfauna zusammen und sammelte während 15 Jahren mehr als 6000 Käfer aus über 4000 Arten. Die heutige Dauerausstellung ist 21 Jahre alt und soll erneuert werden. Angesichts steigender Besucherzahlen und empfindlicher Objekte soll das neue Konzept besseren Schutz schaffen und Winterthur deutlicher ins Zentrum stellen.