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Aus dem Thurgau ins Zürcher Haifischbecken

Inside Paradeplatz
Aus dem Thurgau ins Zürcher Haifischbecken

Themen: Gesundheit, Wirtschaft/Finanzen, CH-Politik

Regionen: Schweiz, Ostschweiz, Zürich/Winterthur

Das Spital Wetzikon gilt nach ambitionierten Neubauplänen als Sanierungsfall. Der Beitrag macht den Konkurrenzkampf mit dem ähnlich grossen Spital Uster und fehlende gemeinsame Planung im Zürcher Oberland dafür verantwortlich. Beide Häuser versorgten weitgehend dieselbe Region und böten ähnliche Leistungen an; statt Kooperation hätten politische Verbündete um Grösse, Marktanteile und Prestige konkurriert. Ein Bundesgerichtsurteil habe Uster auf einem vergleichbaren Weg gestoppt. Für Wetzikon liegen Übernahmeangebote vor, unter anderem von einem US-Investor mit Swiss Medical Network sowie von der Thurgauer staatlichen Spitalorganisation Thurmed. Deren Erfolg beruhe im Thurgau auf koordinierter Versorgung und geringer Konkurrenz; offen bleibe, ob dieses Modell auf das Zürcher Oberland übertragbar sei. Ein finanzstarker, seriöser Investor könne Stabilität schaffen, doch ein Eigentümerwechsel allein löse das Grundproblem nicht: den Wettbewerb um Patienten, Personal und Geld. Als Gegenmodell wird eine Spitalallianz mit besserer Koordination unabhängiger Häuser erwähnt.

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