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Ausschreitungen beim Hardplatz: Bürgerliche werfen Linken vor, Gewalt zu dulden

TSRI
Ausschreitungen beim Hardplatz: Bürgerliche werfen Linken vor, Gewalt zu dulden

Themen: Innen-Politik, Partei-Politik

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Eine illegale Party beim Zürcher Hardplatz eskalierte in der Nacht auf Sonntag zu schweren Ausschreitungen. Teilweise vermummte Anwesende bewarfen die Polizei mit Pflastersteinen und Böllern. Ein Polizist wurde verletzt, mehrere Polizeifahrzeuge schwer beschädigt; bei einzelnen entstand Totalschaden. Die Stadtpolizei geht davon aus, dass Angreifer zuvor Depots mit Raketen angelegt hatten. FDP-Gemeinderätin Martina Zürcher und der Präsident der Mitte Stadt Zürich, Wolfgang Kweitel, werfen Teilen der Linken vor, Gewalt zu verharmlosen oder zu dulden, und verlangen klare Unterstützung für Polizei und Quartierbevölkerung. SP-Gemeinderätin Nina Eggenschwiler verurteilt die Gewalt ebenfalls, fordert aber eine sorgfältige und transparente Aufarbeitung und kritisiert parteipolitische Instrumentalisierung. Grünen-Co-Fraktionschef Martin Busekros vermutet eine Verkettung aus besetzter Unterführung für einen Rave, Polizeieinsatz beim FCZ-Spiel gegen Thun und hinzukommenden Fans. Einen Zusammenhang mit dem Fussballspiel hat die Polizei bislang nicht bestätigt.

tsri.ch

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