Themen: Partei-Politik
Regionen: International, Nordamerika
Die Demokraten haben nach zwei Jahren republikanischer Kontrolle die Mehrheit in beiden Kammern des US-Kongresses erobert. Obwohl am Mittwoch noch nicht landesweit alle Ergebnisse vorlagen, hatten sie bereits 54 der 100 Senatssitze und 229 der 435 Sitze im Repräsentantenhaus gesichert. Im Senat gewannen sie sechs Sitze hinzu, darunter in Texas, Kansas und South Carolina, wo seit Jahrzehnten keine Demokraten mehr in die Kammer gewählt worden waren. In Kansas lag der letzte solche Erfolg im Jahr 1930. Auch Gouverneursposten in Texas, Ohio und Georgia gingen an die Demokraten. Präsident Donald Trump räumte die Niederlage am Dienstagabend ein und erklärte, er werde mit den Demokraten zusammenarbeiten. Zugleich verwies er auf sein Vetorecht. Später behauptete er, bei einer eigenen Kandidatur hätten die Republikaner einen überwältigenden Sieg errungen. Die Niederlage eröffnet auch den Wettbewerb um die nächste Präsidentschaftskandidatur.