Themen: Wirtschaft/Finanzen, Klima&Energie
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt, International, Europa
Aventron hat sämtliche Beteiligungen an norwegischen Wasserkraftwerken verkauft und zieht sich damit vollständig aus Norwegen zurück. Die Baselbieter Produzentin erneuerbarer Energien reagiert nach eigenen Angaben auf anhaltend niedrige Strompreise. Bereits 2025 hatte das Unternehmen seine zwei Windparks in Norwegen veräussert. Künftig konzentriert sich Aventron auf fünf Kernmärkte: die Schweiz, Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien. In der Schweiz nennt das Unternehmen die alpinen Photovoltaikprojekte Sidenplangg im Kanton Uri mit geplanten 8,1 Megawatt und Sedrun Solar in Graubünden mit 18,3 Megawatt sowie den Windpark Sur Grati im Waadtländer Jura mit 25,2 Megawatt. CEO Eric Wagner begründet den Verkauf mit einer Portfoliostrukturierung und dem Ziel, Mittel dort einzusetzen, wo Projekte effizient entwickelt und langfristig betrieben werden können. Im Zentrum stehen erneuerbare Projekte für zusätzliche inländische Stromproduktion, die Winterversorgung und die Transformation des Energiesystems.