Themen: Partei-Politik
Regionen: International, Europa
Andreas Babler will in den kommenden Monaten als österreichischer Vizekanzler und als Präsident der Sozialdemokratischen Partei Österreichs zurücktreten. Der 53-Jährige steht innerhalb der Partei wegen schlechter Umfragewerte unter Druck. Für die Nachfolge im Amt des Vizekanzlers hat Babler Finanzminister Markus Marterbauer vorgeschlagen. Wann Marterbauer das Amt übernehmen könnte, bleibt offen, da er sich gegenwärtig in medizinischer Behandlung befindet. Auch die SPÖ-Parteiführung soll Babler abgeben wollen. Wer die Partei künftig führen wird, ist noch nicht entschieden. Sein Ministeramt in der österreichischen Regierung will Babler trotz des Rückzugs von Vizekanzlerschaft und Parteipräsidium behalten.