Themen: Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
Julius Bär meldet für das erste Halbjahr unter CEO Stefan Bollinger einen Rekord-Konzerngewinn von 32 Prozent über dem Vorjahreswert. Die verwalteten Vermögen stiegen um 5 Prozent, die Bruttomarge von 83 auf 87 Basispunkte. Beim Netto-Neugeld blieb die Privatbank jedoch hinter den eigenen Ambitionen: Von Januar bis Ende Juni flossen 5,7 Milliarden Franken zu, was einem Wachstum von 2,2 Prozent entspricht. Bollinger strebt 4 bis 5 Prozent an. Obwohl der CEO über 100 Stellen streichen will, wuchs der Personalbestand seit Jahresbeginn netto um 285 Stellen; die Personalkosten stiegen um 4 Prozent auf knapp 1 Milliarde Franken. Die Zahl der Kundenberater sank netto um 14 auf 1247 Vollzeitstellen. 50 neue Berater wurden eingestellt, während 64 ausschieden. Die Bank führt einen erheblichen Teil der Abgänge auf Performance-Management-Massnahmen zurück. Pro Berater werden rund 440 Millionen Franken Kundenvermögen verwaltet.