Themen: Klima&Energie, Wirtschaft/Finanzen, Technologie
Regionen: Schweiz, Basel/NWCH
Die 2018 gegründete Libattion AG hat eine Überschuldungsanzeige eingereicht und die Eröffnung eines Konkursverfahrens beantragt. Das Zürcher Startup stellte Energiespeicher aus ausrangierten E-Auto-Batterien und anderen überschüssigen Batterien her. Nach eigenen Angaben überforderte die rasche Marktentwicklung die Finanzstruktur des Unternehmens. Noch 2024 hatten Investoren 14 Millionen Euro beigesteuert; 2025 eröffnete Libattion in Biberist eine Fabrik und erhielt beim Green Business Award das Prädikat «Excellence». Anlagen des Unternehmens stehen in der Schweiz, Spanien, Frankreich und der Ukraine, darunter zahlreiche Projekte in der Region Basel. Die Elektra Baselland ist seit 2022 Hauptinvestorin mit einer Minderheitsbeteiligung. EBL-CEO Tobias Andrist bestätigt die Konkursanmeldung und erklärt, die EBL werde den ordnungsgemässen Weiterbetrieb ihrer zwei Baselbieter Libattion-Anlagen nach Möglichkeit sicherstellen. Über weitere installierte Systeme fehlen ihr Detailinformationen. An ihrer Strategie hält die EBL fest: Batteriespeicher blieben angesichts wachsender Photovoltaikproduktion zentral für die Stromversorgung.