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«Bei gewissen Gebühren sind wir eher zu günstig»

tippinpoint.ch
«Bei gewissen Gebühren sind wir eher zu günstig»

Themen: Wirtschaft/Finanzen

Regionen: Schweiz, Zentralschweiz

Désirée von Michaelis, Leiterin Firmenkunden und Private Banking bei der Luzerner Kantonalbank, sieht persönliche Beziehungen als Kern des Private Banking. Vermögende Kunden wünschten im Durchschnitt vier Kontakte jährlich; oft genüge ein kurzer Austausch, um Fragen und Entscheide zu klären. Die formelle Eintrittsschwelle der LUKB liegt bei rund einer Million Franken, wobei der Betreuungsaufwand von der Komplexität der Kundensituation abhänge. Laut der zugrunde liegenden Studie verwalten Kunden 46 Prozent ihres Wertschriftenvermögens selbst, 22 Prozent über Anlageberatung und 32 Prozent über Vermögensverwaltungsmandate. Von Michaelis betont die Rolle von Beratung, Finanzplanung und Stabilität gegenüber reinen Digitalbanken. Die LUKB wolle ihr zinsunabhängiges Geschäft ausbauen und profitiere dabei auch von liquiden Mitteln vermögender Kunden. Eine aktive Expansion nach Deutschland gehört nicht zur Strategie; ausserhalb Luzerns ist die Bank unter anderem in Zürich präsent.

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