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Bei Zuger Psychiatern droht gefährlicher Engpass

Zentralplus
Bei Zuger Psychiatern droht gefährlicher Engpass

Themen: Gesundheit

Regionen: Schweiz, Zentralschweiz

Die Zuger Psychotherapeuten Manfred Riedle und Bernhard Wasem warnen in einem offenen Brief an die Gesundheitsdirektion vor einer Verschärfung der Engpässe in der ambulanten psychiatrischen Versorgung. Viele Angebote seien ausgelastet, weshalb Praxen kaum neue Patientinnen und Patienten aufnehmen könnten. Laut FMH-Daten arbeiten im Kanton Zug 41 Fachärztinnen und Fachärzte für Erwachsenenpsychiatrie; 18 von ihnen sind mindestens 60 Jahre alt. Mit dem Bevölkerungswachstum könnten bevorstehende Pensionierungen die Lage weiter verschärfen. Die Triaplus AG nennt für reguläre Erstgespräche Wartezeiten von zwei bis drei Monaten, in der Kinder- und Jugendpsychiatrie rund vier Monate. Vertiefte Abklärungen dauern teilweise sechs bis zwölf Monate. Die Gesundheitsdirektion bestätigt eine angespannte Versorgungslage, kennt aber die tatsächlichen Arbeitspensen der Bewilligungsinhaber nicht. Gefordert wird deshalb ein kantonales Monitoring zu Pensen, freien Kapazitäten und Praxisnachfolgen.

www.zentralplus.ch

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