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Belastung mit zwei verbotenen PFAS sinkt weltweit

Infosperber
Belastung mit zwei verbotenen PFAS sinkt weltweit

Themen: Umwelt, Gesundheit, Wissenschaft

Regionen: International, International Unbestimmt

Die Konzentrationen der langlebigen PFAS PFOA und PFOS im menschlichen Blut sind weltweit rückläufig. Daten aus den USA und Europa zeigen seit den Höchstständen der 1980er- und 1990er-Jahre einen kontinuierlichen Rückgang. In Deutschland liegen die Werte laut Umweltministerium für PFOS noch bei rund zehn Prozent und für PFOA bei rund dreissig Prozent der Belastung von 1986. Als zentrale Ursache gelten schrittweise verschärfte Vorschriften: PFOS wurde 2009 und PFOA 2019 in das Stockholmer Übereinkommen aufgenommen, worauf Herstellung und Nutzung stark eingeschränkt oder verboten wurden. Besonders belastet bleiben Personen an Produktionsstandorten, ehemaligen Feuerwehrübungsplätzen oder in Gebieten mit kontaminiertem Trinkwasser und Böden. Aktivkohlefilter können die Belastung senken. Entwarnung gibt es dennoch nicht: Ersatzstoffe wie GenX, PFHxA, PFBS und TFA geraten zunehmend in den Fokus. Über Risiken vieler kurzkettiger PFAS ist wenig bekannt, während ein umfassendes EU-Verbot der Stoffgruppe gefährdet ist.

Infosperber

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