Themen: Umwelt, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Wallis/Graubünden
Das Matterhorn ist in die Liste des geologischen Welterbes der Unesco aufgenommen worden, die 300 Stätten umfasst. Die Schweizerische Geotopkommission der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz hatte den Antrag gestellt. Für sie gilt das Matterhorn wegen seiner Form als idealer Berg. Die Aufnahme ist eine Auszeichnung und kann zusätzliche Besucher anziehen. Zugleich bringt sie die Verantwortung mit sich, den Berg zu schützen: Die Unesco überprüft ihre Stätten alle vier Jahre; bei ungenügendem Schutz droht die Aberkennung. Das stellt Zermatt vor eine Herausforderung, denn der Ort gehört zu den meistbesuchten der Schweiz. Im Geschäftsjahr 2024–2025 registrierte Zermatt laut Tourismusbüro 2,56 Millionen Übernachtungen und lag damit hinter Zürich und Genf auf Rang drei.