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Bei Binance sind innerhalb von rund zwanzig Minuten Kryptowährungen im Gegenwert von etwa 6,3 Milliarden Dollar gestohlen worden. Die Plattform setzte Ein- und Auszahlungen aus und erklärt, Kundengelder seien nicht betroffen; sie habe 6,34 Milliarden Dollar an Eigenmitteln bereitgestellt, um Verluste zu decken. Nach Angaben von TRM Labs und Chainalysis soll die nordkoreanische Gruppe TraderTraitor hinter dem Angriff stehen. Etwa die Hälfte der Beute, vor allem Stablecoins, wurde eingefroren, kann aber nicht automatisch an Binance zurückgeführt werden. Bitcoin und Ether lassen sich dagegen nicht über einen Emittenten sperren. Fachleute führen den Angriff nicht auf einen Bruch der Blockchain zurück, sondern auf ein kompromittiertes Gerät eines Ingenieurs. Identifizierte Wallets würden überwacht; regulierte Plattformen könnten gestohlene Mittel wegen ihrer Nachverfolgbarkeit ablehnen. Sygnum Bank in Zürich meldet nach dem Vorfall höhere Zuflüsse in ihren externen Verwahrdienst.